Spende statt Wahlplakate: „Andere kleben, wir geben!“

„Andere kleben, wir geben!“

Die FWG Taunusstein verzichtet zur Kommunalwahl am 14. März 2021 auf Wahlplakate und übergibt stattdessen einen Spendenscheck über 500 Euro an das Hospiz St. Ferrutius in Taunusstein.

In schwierigen Zeiten wie diesen ist es außerordentlich wichtig, sinnvoll und umsichtig zu agieren: Die FWG Taunusstein hat deshalb Ende 2020 entschieden, das Hospiz St. Ferrutius in Taunusstein mit einer Spende über 500 Euro zu unterstützen, anstatt das Geld für Wahlplakate auszugeben. Die Übergabe des symbolischen Schecks konnte Corona- und urlaubsbedingt erst heute erfolgen.

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Hospiz St. Ferrutius leisten einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft“, erklärt Roswitha Bausch (FWG), Vorsitzende im Ausschuss Sport, Kultur und Soziales der Stadt Taunusstein. „Die Zuwendung und Betreuung für Schwerstkranke, die an sie menschlich höchste Anforderungen stellen, wollen wir mit dieser kleinen Spende anerkennen. Dies entspricht auch der Philosophie der FWG, sodass wir nicht lange überlegen mussten.“

„Extra-Schmankerl“ für die Bewohnerinnen und Bewohner

Eine Aktion, die für leuchtende Augen sorgt – trotz FFP2-Maske. „Wir freuen uns sehr über diesen tollen Beitrag und diese tolle Überraschung“, sagt Hospitz-Leiterin Jasmin Luttringer, die den Scheck in Empfang genommen hatte. „Das Geld können wir unter anderem für Extra-Schmankerl für unsere Bewohnerinnen und Bewohner verwenden.“ Das Hospiz St. Ferrutius bietet schwer erkrankten und sterbenden Menschen einen geschützten Ort für die letzten Wochen und Monate ihres Lebens. Es finanziert sich zu 95 Prozent durch die Krankenkassen. Die verbleibenden fünf Prozent muss das Hospiz aus eigenen Mitteln erbringen, was laut Luttringer „mehreren Zehntausenden Euro“ entspreche.

Unschönes Stadtbild und geringe Nachhaltigkeit

„Die Corona-Pandemie hat uns vor Augen geführt, dass es Wichtigeres auf der Welt gibt, als Wahlplakate aufzuhängen“, betont Franz Schmitz, Vorsitzender der FWG Taunusstein. Den Wahlkampf mit Plakaten sehe man in den eigenen Reihen ohnehin kritisch. Auch in der Bevölkerung sei nur noch eine geringe Akzeptanz für diese Form der Wahlwerbung zu spüren. Viele Menschen empfänden das Stadtbild durch zuplakatierte Laternenzüge wohl eher verschandelt. Gerade solche Plakate, die beschmiert würden, sonstigem Vandalismus oder Umwelteinflüssen ausgesetzt seien, trügen nicht zu einer Verschönerung bei – vom ökologischen Aspekt ganz zu schweigen, landeten kaputte Plakate nach einer Wahl doch direkt im Müll oder verrotten in Gebüschen, an Masten und überall dort, wo sie nicht ordnungsgemäß entsorgt wurden.

Luttringer selbst hält sich mit Kritik an Wahlplakaten eher bedeckt. Sagt aber: „Für mich zählt der zwischenmenschliche Kontakt. Mit Persönlichkeit lässt sich immer noch weit mehr punkten als mit Wahlplakaten.“

Wahlinformation erfolgt mit Flyern und im Internet

Ganz auf klassische Wahlwerbung verzichten wird die FWG Taunusstein allerdings nicht. So sollen die Wählerinnen und Wählern über das Wahlprogramm und die Kandidatinnen und Kandidaten mit Wahlflyern informiert werden. Auch in den sozialen Medien und der Internetseite werde man selbstverständlich aktiv sein: „Auf unserer Homepage www.fwg-taunusstein.de können sich Bürgerinnen und Bürger jederzeit über unser Wahlprogramm sowie, in kleinen Steckbriefen, über unsere Kandidatinnen und Kandidaten informieren“, erklärt der FWG-Fraktionsvorsitzende Helmut Grundstein.

FWG: Ihre Stimme für Taunusstein

Ihre Stimme für Taunusstein

Am 14. März 2021 die Kandidatinnen und Kandidaten der FWG Taunusstein wählen!

Denken Sie bitte einmal spontan an eine Zahl zwischen 1 und 10! Fertig? Wenn Sie jetzt an die „7“ gedacht haben, sind Sie damit nicht allein. Diese Zahl gilt gemeinhin als Glückszahl und als diejenige, die sich Psychologen zufolge als einzige willkürlich und einzigartig anfühlt. Was das mit der Kommunalwahl am 14. März 2021 zu tun hat? Ganz einfach: Unsere Kandidatinnen und Kandidaten der FWG Taunusstein finden Sie auf, richtig, Liste 7 – ein netter Zufall!

Apropos Zufall: Die Kommunalwahl in Hessen mit ihrer Verteilung der Kreuzchen hat ein bisschen was von Lottoschein ausfüllen – zumindest optisch, wenn es ums Setzen der Kreuzchen in den Stimmzetteln geht. Was Sie, die Wählerinnen und Wähler unserer schönen Stadt Taunusstein, nach der Wahl gewinnen, hat allerdings weniger mit Glück, sondern vielmehr mit unseren herausragenden und mit Kalkül statt Fortuna ausgesuchten Persönlichkeiten zu tun, die wir ins Rennen um die Sitze in den Kommunalparlamenten schicken.

Mit der Wahl unseres Top-Teams können Sie sicher sein, dass Ihre Bedürfnisse und Interessen als Bürgerinnen und Bürger auch in den kommenden fünf Jahren mit Herz und Sachverstand in den Kommunalparlamenten vertreten werden. Was wir in der vergangenen Wahlperiode unter anderem erreicht haben, lesen Sie hier!

Nur so – und nicht anders – wählen Sie richtig!

Anzahl der verteilbaren Stimmen:

Für jedes zu wählende Parlament in Taunusstein erhalten Sie einen Stimmzettel. Hier können Sie so viele Stimmen abgeben wie Sitze verteilt werden. Das Stadtparlament Taunusstein besteht aus 45 Mitgliedern. In diesem Fall können Sie also 45 Stimmen verteilen.

Die FWG Taunusstein hat für die Zusammensetzung der Stadtverordnetenversammlung 19 persönlich und fachlich außerordentlich geeignete Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl aufgestellt. Ebenso kandidieren von der FWG Bewerber/innen

  • 5 für den Ortsbeirat Bleidenstadt,
  • 5 für den Ortsbeirat Seitzenhahn
  • 4 für den Ortsbeirat Wehen,
  • 3 für den Ortsbeirat Hahn,
  • 2 für den Ortsbeirat Neuhof,
  • 1 für den Ortsbeirat Watzhahn und
  • 5 für den Kreistag des Rheingau-Taunus-Kreises.

Wie Sie Ihre Stimmen verteilen können, erklären wir am Beispiel der zur Verfügung stehenden 45 Stimmen für die Zusammensetzung der Stadtverordnetenversammlung:

Option 1: Ein Kreuz für alle („Listenkreuz“)

Wenn Sie unseren Kandidatinnen und Kandidaten der FWG Taunusstein auf Liste 7 insgesamt und unverändert Ihr Vertrauen schenken wollen, können Sie Ihre 45 Stimmen für die Zusammensetzung der Stadtverordnetenversammlung komplett mit nur einem Kreuz in den dafür vorgesehenen Kreis in der Kopfzeile abgeben.

Bei der Auszählung werden Ihre Stimmen dann in der Reihenfolge auf unsere Kandidatinnen und Kandidaten verteilt, wie sie von oben nach unten genannt sind. Die Stimmenverteilung wird solange wiederholt, bis alle Ihre 45 Stimmen aufgebraucht sind oder jede Person auf der Liste die höchstzulässige Zahl von drei Stimmen erhalten hat.

Sie möchten eine oder mehreren Personen aus der Verteilung Ihrer Stimmen unberücksichtigt lassen? Auch das ist möglich, indem Sie deren Namen aus der Liste streichen. Ihr Stimmkontingent wird dann auf die übrigen Kandidatinnen und Kandidaten verteilt.

Option 2: Stimmen anhäufen („Kumulieren“)

Sie sind von einer oder manchen Personen aus unserem FWG-Team mehr überzeugt als von anderen, und möchten diesen deshalb gerne mehr als eine Stimmen geben? Kein Problem: Ihre Stimmen dürfen einzeln oder gehäuft an unsere Kandidatinnen und Kandidaten abgegeben werden („Kumulieren“).

Aber beachten Sie: Jede Person darf maximal drei Stimmen erhalten und die Gesamtzahl von 45 Stimmen darf in keinem Fall überschritten werden. Andernfalls ist Ihr Wahlzettel ungültig.

Um sicher zu gehen, dass Sie keine Stimme beim Kumulieren vergessen, setzen Sie ganz einfach zusätzlich das Kreuz in der Kopfzeile bei Ihrer FWG Taunusstein.

Option 3: Stimmen mischen („Panaschieren“)

Sie sind, eigentlich, Wählerin oder Wähler einer der anderen Parteien, finden, verständlicherweise, aber gleichfalls Personen unseres FWG-Teams gut? Dann mischen („Panaschieren“) Sie doch ganz einfach Ihre Stimmen und verteilen die Maximalanzahl von drei Stimmen je Person auch an unsere Kandidatinnen und Kandidaten.

Sie wollen auch beim Panaschieren keine Stimme vergessen? Dann setzen Sie ganz einfach zusätzlich das Kreuz in der Kopfzeile bei der FWG Taunusstein.

Wahllokale meiden – per Briefwahl abstimmen!

Wenn Sie aufgrund der aktuellen Corona-Situation Menschenansammlungen etwa in den Wahllokalen oder den schätzungsweise langen Warteschlangen davor lieber aus dem Weg gehen möchten, sollten Sie bei der Kommunalwahl am 14. März 2021 Ihre Stimme(n) per Briefwahl abgeben. Das geht ganz einfach und ist schnell erklärt:

  1. Wahlunterlagen für die Briefwahl schriftlich per Brief oder elektronisch beantragen. Wo Sie die Unterlagen beantragen können, ist auf der Rückseite Ihrer Wahlbenachrichtigung angegeben. Eine telefonische Antragstellung ist unzulässig.
  2. Die Briefwahl-Unterlagen können Sie sich zusenden lassen oder im Bürgerbüro abholen.
  3. In aller Ruhe zu Hause Ihre Stimmen an die Kandidatinnen und Kandidaten der FWG Taunusstein verteilen. Wie das funktioniert, haben wir Ihnen unter „Nur so – und nicht anders – wählen Sie richtig!“ beschrieben.
  4. Wahlunterlagen portofrei zurücksenden
  5. Auf das außerordentliche politische Engagement mit Herz und Sachverstand der Kandidatinnen und Kandidaten der FWG Taunusstein vertrauen!

Die Briefwahl ist bereits ab dem 1. Februar 2021 möglich!

Kommunalwahl 2021

Pressemitteilung 

Kommunalwahl 2021

FWG Taunusstein mit breiter Brust in den Wahlkampf

Schlagkräftiges Team und überzeugendes Wahlprogramm – die Freie Wähler Gemeinschaft (Bürgerliste) Taunusstein geht selbstbewusst in den Wahlkampf zur Kommunalwahl am 14. März 2021. 

Einleitend mit der erfreulichen Feststellung, eine weitere Legislaturperiode erfolgreich für die Taunussteiner Bürgerinnen und Bürger gearbeitet zu haben, hätte das Resümee der FWG Taunusstein zu den vergangenen fünf Jahren positiver nicht ausfallen können. Und auch für die Zukunft sehe man sich außerordentlich gut gewappnet. „Wir haben ein schlagkräftiges Team in den Startlöchern und ein überzeugendes Wahlprogramm für die Bürgerinnen und Bürger unserer schönen Stadt“, kommentierte der FWG Vorsitzende Franz Schmitz auf der diesjährigen Mitgliederversammlung am vergangenen Freitag, die ganz im Zeichen von Abstandhalten, Maskenpflicht und regelmäßigem Lüften im OG2 in Hahn veranstaltet wurde.

Erfahrene Kräfte und ambitionierte Neulinge

Angeführt wird die FWG-Liste für die nächste Stadtverordnetenversammlung vom FWG Fraktionsvorsitzenden Helmut Grundstein, gefolgt von Roswitha Bausch, Alfred Hollinger, Thomas Dreilich, Tanja Hahn, Dieter Liebold, Michael Gräf und Daniel Waldschik. Die letzten Plätze der Liste mit 19 Bewerberinnen und Bewerbern nehmen Heidemarie Kaiser, der ehrenamtliche Stadtrat Helmut Viehmann und Franz Schmitz ein.

Mit Dreilich auf Platz 4 und Waldschik auf Platz 8 stellte Schmitz zwei ambitionierte Quereinsteiger vor. Der 41-jährige Betriebswirt (VWA) Dreilich ist im Personalwesen bei einem Lebensmittelproduzenten in Dreieich beschäftigt. Waldschik (40) ist Pressesprecher im Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ). Neben der Interessenvertretung der bundesweit organisierten Möbelspediteure kümmert sich der ehemalige Verbraucherjournalist dort unter anderem um das Thema Verbraucherschutz bei Wohnungsumzügen. 

Für die Ortsbeiräte in den Stadtteilen setzt die FWG auf eine gute Mischung aus erfahrenen und frischen Kräften. Für Bleidenstadt treten Michael Gräf, Tanja Hahn, Daniel Waldschik, Franz Schmitz und Alfred Hollinger an. In Seitzenhahn kandidieren Frank Hohmann, Katja Lupp, Meike Körner, Daniel Landers und Mathias Grolig. Für Hahn sind Lothar Peters, Carsten Kaiser und Diana Wille aufgestellt. In Wehen stehen Dieter Liebold, Thomas Dreilich, Ingrid Baumeister und Helmut Viehmann zur Wahl. Für Neuhof gehen Kurt Rositzke und Dieter Hertha ins Rennen. Oliver Thomas kandidiert auf der Liste „Gemeinschaft für Watzhahn“. Auf der FWG-Liste für den Kreistag kandidieren Alfred Hollinger, Thomas Dreilich, Frank Hohmann, Kurt Rositzke und Franz Schmitz.

„Die FWG tritt zur Kommunalwahl 2021 geschlossen mit den Schwerpunkten ‚Für ein lebenswertes Taunusstein, solide Finanzen und Gemeinwohl‘ an“, so Schmitz. Taunusstein wolle man als lebens- und liebenswerte Stadt im Grünen weiterentwickeln. Auch in Zukunft bleibe die FWG konstruktiv-kritischer Wächter über die städtischen Finanzen. Und auch für Einzelmaßnahmen wie die Ablehnung der City-Bahn durch das Wiesbadener Votum habe man sich konkrete Lösungsvorschläge ins Wahlprogramm geschrieben, etwa die Realisierung der Querspange B54/B260, die Reaktivierung der Aartalbahn sowie die Verbesserung des lokalen Öffentlichen Personennahverkehrs.

Engagiert einsetzen wolle man sich unter anderem für erschwingliche Baugrundstücke zur Errichtung eines Eigenheims, einer familienfreundlichen Politik mit dem Ziel Kinderbetreuungsangebote zu erhalten und auszubauen, die Jugend- und Seniorenarbeit zu fördern, sowie die Vereine zu stärken.

„Das kontrollierende Auge der Wählerinnen und Wähler“

Die Marschroute für den Wahlkampf zur Kommunalwahl 2021 sei unmissverständlich: Wie schon in den vergangenen Legislaturperioden, in denen die FWG Taunusstein maßgeblich zur positiven Gesamtentwicklung der Stadt beigetragen habe, würden auch in Zukunft alle zur Wahl stehenden Kandidatinnen und Kandidaten in den Stadtparlamenten, Ausschüssen und Ortsbeiräten hart daran arbeiten, die Wahlziele zu erreichen. „Wir nicken nicht ab, ohne zu hinterfragen. Wir winken nicht einfach so durch“, betont der FWG Fraktionsvorsitzende Helmut Grundstein. „Die FWG Taunusstein ist das kontrollierende Auge der Wählerinnen und Wähler.“ 

Die erfolgreiche finanzielle Arbeit der FWG gemeinsam mit dem Bürgermeister aus den Vorjahren, wo man Überschüsse erzielt habe, verbucht die FWG ebenso als großen Erfolg in der Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger. Diese Überschüsse würden jetzt zur Deckung der coronabedingten Defizite eingesetzt, wodurch Steuererhöhungen vermieden würden. „Unterm Strich stehen wir ein für eine nachhaltige soziale Finanzpolitik“, zieht der stellvertretende Vorsitzende im Finanzausschuss Grundstein Bilanz. „Dass wir über viele Jahre gut gewirtschaftet haben räumt uns denn auch Spielräume für steuersparende Maßnahmen und andere Entscheidungen ein, für die uns benachbarte Kommunen nur beneiden können.“ 

Unser Grundsatz
Die FWG Taunusstein tritt aus Respekt vor dem Votum der Wählerinnen und Wähler ohne Koalitionsaussage zur Kommunalwahl an. Zur fairen Zusammenarbeit mit den bisher im Stadtparlament vertretenen Fraktionen sind wir bereit. Wir werden weiterhin konstruktiv mit Bürgermeister Zehner zusammenarbeiten. Die Sachpolitik der FWG orientiert sich an den Interessen der breiten Bürgerschaft.

FWG-Kandidat/en/innen -Listen Kommunalwahl 2021

FWG-Kandidat/en/innen -Listen Kommunalwahl 2021

 

Stadtparlament:

Helmut Grundstein

Roswitha Bausch

Alfred Hollinger

Thomas Dreilich

Tanja Hahn

Dieter Liebold

Michael Gräf

Daniel Waldschik

Kurt Rositzke

Katja Lupp

Oliver Thomas

Lothar Peters

Carsten Kaiser

Diana Wille

Ingrid Baumeister

Günther Behrens

Heidemarie Kaiser

Helmut Viehmann

Franz Schmitz

 

OB Watzhahn:

Oliver Thomas kandidiert auf Gemeinschaftsliste Watzhahn

 

 Seitzenhahn: 

Frank Hohmann

Katja Lupp

Meike Körner

Daniel Landers

Mathias Grolig

 

OB Bleidenstadt

Michael Gräf

Tanja Hahn

Daniel Waldschik

Franz Schmitz

Alfred Hollinger

 

OB Hahn:

Lothar Peters

Carsten Kaiser

Diana Wille

 

OB Wehen

Dieter Liebold

Thomas Dreilich

Ingrid Baumeister

Helmut Viehmann

 

OB Neuhof

Kurt Rositzke

Dieter Hertha

 

Kreistagsliste

Alfred Hollinger

Thomas Dreilich

Frank Hohmann

Kurt Rositzke

Franz Schmitz

 

FWG-Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2021 in Taunusstein

 

Die Freie Wählergemeinschaft Taunusstein FWG tritt zur Kommunalwahl 2021 geschlossen

mit den Schwerpunkten „Für ein lebenswertes Taunusstein, solide Finanzen und

Gemeinwohl“ und der erfreulichen Feststellung „erfolgreich für die Bürger gearbeitet“ an.

 

Grundsatz:

Die FWG Taunusstein tritt aus Respekt vor dem Votum der Wähler ohne Koalitionsaussage zur

Kommunalwahl an. Zur fairen Zusammenarbeit mit den bisher im Stadtparlament vertretenen

Fraktionen sind wir bereit. Wir werden weiterhin konstruktiv mit Bürgermeister Zehner

zusammenarbeiten. Die Sachpolitik der FWG orientiert sich an den Interessen der breiten

Bürgerschaft.

 

I. Für ein lebenswertes Taunusstein

Die FWG Taunusstein setzt folgende Schwerpunkte , damit Taunusstein in allen 10 Stadtteilen als

„Stadt im Grünen“ lebenswert weiter entwickelt wird:

Neue Baugebiete sind nur bedarfsorientiert, abschnittsweise und mit Beteiligung der

Ortsbeiräte zur Eigenentwicklung der Stadtteile auszuweisen. Eine geordnete

Verkehrserschließung muß im im Vorfeld neuer Baugebiete und großer Bauvorhaben gesichert

sein.

Wir unterstützen das Bodenbevorratungsprogramm, um mit Bereitstellung erschwinglicher

Baugrundstücke in Taunusstein die Errichtung eines Eigenheims zu ermöglichen.

Wir fordern mit allem Nachdruck, daß der Taunuskamm als Trinkwasserschutz- und

Naherholungsgebiet erhalten bleibt, die Taunussteiner Trinkwassergewinnungsanlagen nicht

gefährdet , deshalb keine Windkraftanlagen auf dem Taunuskamm errichtet werden. Unser

Stadtwald muß zukunftsfähig erhalten werden. Die durch Trockenheit und Borkenkäfer

geschädigten Flächen sind zügig wieder aufzuforsten. Die Solarenergie ist verstärkt auszubauen.

Wir stehen zum Konzept Aartalpark, um u.a. den durchgehenden Rad- und Fußweg und attraktive

Aufenthaltspunkte zu realisieren.

Die Friedhöfe und Trauerhallen in den Stadtteilen sind zu erhalten und als innerstädtisches Grün

zu gestalten.

Das Aartalzentrum in Bleidenstadt muß reaktiviert werden. Das neue Hahner Zentrum ist im

Bau und wird das Stadtzentrum aufwerten. Der neue Edeka-Markt in Wehen ist in Vorbereitung

und stärkt das Wehener Zentrum insgesamt. Die Planungen für einen umfassenden Baumarkt in

Neuhof werden von uns unterstützt. Für die Bürger soll ein breites Angebot zur Verfügung stehen

und die Kaufkraft in Taunusstein gehalten werden.

Wir befürworten die Arbeit der Taunussteiner Stadtmarketing GmbH und Ausweisung weiterer

Gewerbegebietsflächen, um dem Gewerbe und neuen Firmen Flächen anzubieten, Arbeitsplätze

in Taunusstein zu halten (siehe Lösung für Firma Hessapp) und zu schaffen sowie die Finanzen

zu stärken.

Eine Aufweichung der Stellplatzsatzung haben wir erfolgreich abgelehnt. Diese ist vielmehr bei

allen Bebauungsplänen und Bauvorhaben konsequent einzuhalten, da die Parksituation ohnehin

schon in vielen Bereichen problematisch ist. Der ruhende Verkehr ist verstärkt zu kontrollieren.

Die im Jahr 2021 vorgesehene Verbesserung des ÖPNV in Taunusstein mit 6 Kleinbussen, mit

Haustürabholung und Festlegung der wichtigsten Anfahrtsziele im Stadtbereich mittels

Bürgerbefragung findet unsere volle Zustimmung.

Die Sanierung unserer Stadtstraßen ist jetzt planmäßig Jahr für Jahr umzusetzen.

Da die City-Bahn leider am Wiesbadener Votum gescheitert ist und gleichzeitig durch viele

Verkehrsmaßnahmen in Wiesbaden der Pendlerverkehr mit immer stärkeren Restriktionen

beeinträchtigt wird,müssen wir mit mehreren Maßnahmen reagieren:

 

a) Das Prüfkonzept für ein evtl. Baugebiet Hahn-Süd ist anzupassen. Wir wollen hier keine

Entwicklung für ein verdichtetes städtisches Wohngebiet, um Wiesbadener Wohnungsprobleme

zu mindern. Die FWG schlägt vor, daß die Stadtentwicklungsgesellschaft Taunusstein StaTa mit

Beteiligung des Taunussteiner Gewerbevereins ein Konzept für ein Einkaufs-, Dienstleistungsund

Handwerkerleistungszentrum im Baugebiet Hahn-Süd entwickelt. Damit soll die Kaufkraft

aus Taunusstein und dem angrenzenden Untertaunus nicht nach Wiesbaden abfließen, sondern vor

der Eisernen Hand in Taunusstein-Hahn Süd einschließlich Pendlerverkehr abgefangen werden.

b) Weiter regen wir an, daß die Hess. Landesregierung zur Stärkung des ländlichen Raums und

zur Reduzierung des Pendlerverkehrs ein Ministerium von Wiesbaden in das

Dienstleistungszentrum nach Hahn-Süd verlegt. Das würde sich schon wegen der deutlich

niedrigeren Miete lohnen. Wir würden uns über eine Unterstützung durch unseren heimischen

Landtagsabgeordneten, Innenminister Peter Beuth, freuen.

c) In die Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplans des RTK ist die Realisierung der

Querspange B 54/B260 (steht seit Jahrzehnten im Bundesverkehrswegeplan als weiterer Bedarf)

als vordringlicher Bedarf aufzunehmen. In Verbindung mit den Ortsumgehungen Wambach und

Martinsthal ist damit eine ortsdurchfahrtsfreie Verbindung für die Pendler aus dem Untertaunus zur

Autobahn A66 zu schaffen, damit sie sich nicht durch die Wiesbadener Innenstadt quälen müssen,

um die Arbeitsplätze im Industriegebiet Wiesbaden oder in Mainz und Frankfurt zu erreichen.

Damit würden auch die Ortsdurchfahrten Seitzenhahn, Bleidenstadt und Watzhahn von

Durchgangsverkehr entlastet.

d) Die Überlegungen für eine Reaktivierung der Aartalbahn als moderne umweltfreundliche

Regionalbahn werden unter folgenden Voraussetzungen unterstützt:

– Die Reaktivierung ist als regionales Projekt vom Rhein-Main-Verkehrsverbund RMV mit

Beteiligung der Stadt Wiesbaden, des Rheingau-Taunus-Kreises (mit den Untertaunus-Kommunen,

insbesondere Taunusstein und Bad Schwalbach), des Rhein-Lahn-Kreises und des Landkreises

Limburg-Weilburg zu planen.

 

Bevor wieder Mittel eingesetzt werden, muß verbindlich die Förderung durch Bund und Land mit

Darstellung eines positiven Kosten-Nutzen-Faktors geklärt sein.

Es muß ein verbindliches Votum vom Wiesbadener Magistrat und Stadtparlament geben, daß dies

als regionales Konzept mitgetragen wird.

Der Betrieb der Regionalbahn und damit auch die Betriebskostentragung muß im Rahmen des

Rhein-Main-Verkehrsverbundes erfolgen.

 

II. Für Solide Finanzen

Die FWG Taunusstein tritt konsequent für eine solide Finanzpolitik und möglichst lange stabile

Steuern und Gebühren in Taunusstein ein. Ein ausgeglichener städtischen Haushalt ist

sicherzustellen. Wir haben eine Ergänzung der Nachhaltigkeitssatzung durchgesetzt, damit

sich die Grundsteuererhöhung nicht zu einem Automatismus entwickelt, weil sich

Parlamentarier vor unangenehmen Entscheidungen drücken. Erst sind Einsparungen und

sachgerechte Gebühren gem. Kommunalabgabengesetz zu realisieren, bevor Steuern erhöht werden.

Wir stehen entschieden zum Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit. Dabei lassen sich

Einsparungen erzielen ohne Verlust an Service für die Bürger vor Ort. Taunusstein hat hier bei der

Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden betr. Haushalts- und Rechnungswesen sowie Standesamt

und Bauhöfe die richtigen Schritte eingeleitet.

Die FWG wird auch weiterhin der konstruktiv-kritische Wächter über die Taunussteiner

Finanzen sein. Die Corona-Krise fordert von uns besondere Anstrengungen, um die Lasten

gerecht zu verteilen und niemand zu überfordern. Weil in Taunusstein in den letzten Jahren –

mit unserer aktiven Beteiligung – gut gewirtschaftet wurde, werden wir jetzt gebildete

Rücklagen einsetzen, um wichtige Maßnahmen zu finanzieren und Steuererhöhungen zu

vermeiden.

 

III. Für Gemeinwohl (Familien, Vereine, Jungend, Senioren)

Die FWG Taunusstein hat das Gemeinwohl für alle Generationen mit folgenden Schwerpunkten

im Auge:

Wir setzen uns nachdrücklich für eine familienfreundliche Politik und die Vereinbarkeit von

Familie und Beruf in Taunusstein ein. Auch in den kleineren Stadtteilen Seitzenhahn, Wingsbach

und Orlen müssen die Kindergärten erhalten bleiben.

Die FWG setzt sich für die Förderung der Jugendarbeit ein; diese muß als Brücke zwischen den

Generationen genutzt werden.

Die Vereine unserer Stadt tragen einen maßgeblichen Teil zum Funktionieren unserer Gesellschaft

bei. Ihre Arbeit wird von uns unterstützt und gefördert. Auch deshalb müssen die Bürgerhäuser in

allen Stadtteilen erhalten bleiben

Die FWG legt großen Wert darauf, daß die Gesundheitsversorgung in Taunusstein auf hohem

Niveau gesichert wird.

Wir unterstützen nachdrücklich die Seniorenarbeit in Taunusstein mit Leitstelle Älterwerden und

Seniorenbeirat.

Der Polizeiposten in Taunusstein sollte dauerhaft besetzt sein und das Sicherheitsprogramm

KOMPASS ist unter Berücksichtigung der Anregungen aus der Bürgerbeteiligung zu realisieren.

Mit diesem Programm möchte die FWG Taunusstein unsere Stadt noch attraktiver als

lebenswerten Mittelpunkt für alle Generationen gestalten. Wir werden weiterhin ein offenes

Ohr für die Bürger haben. Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen und Anregungen

haben. Unsere Kandidatinnen und Kandidaten werden ihr Mandat im Interesse der Bürger

engagiert wahrnehmen.